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Liebesdrama „Alle anderen“ (Maren Ade)

Ein Sommerfilm der uns erklärt, wie die Liebe funktioniert.
Eine wahnsinnig interessante Frau die Birgit Minichmayr, dass dachte ich mir schon, als ich sie mit Campino in Wien auf der Bühne sah. Ein gemeinsames Lied, einfach nur schön, wie sie. Somit war ich mehr als gespannt auf „Alle anderen“, der Sommerfilm.
Maren Ade zeigt uns, wie die Liebe funktioniert. Gitti (Birgit Minichmayr) und ihr Freund Chris (Lars Eidinger) verbringen einen gemeinsamen Urlaub auf Sardinien, im Haus der Eltern von Chris. Man denkt es soll eine unbeschwerte, entspannte Zeit werden, doch das Gegenteil tritt ein. Der Zuschauer wird in den Bann gezogen, nur von den zweien, alle anderen Darsteller werden zur Nebensache, es ist ein ehrlicher Film, man schaut ihn an, hört zu und denkt genau das, was wahrscheinlich tausende denken, die Dialoge sind so echt, so real, wie wir sie alle kennen.
Der Film zeigt uns das wahre Leben, viele Momente, wo wir genauso fühlen oder auch nicht. Die Erwartungshaltung ist groß, bei beiden, Gitti in Hinsicht auf die Beziehung, die Liebe und Zuneigung, die sie von Chris erwartet und Chris, der vergebens den Erfolg sucht, die Bestätigung, nicht nur im Beruf. Doch jeder lebt eigentlich in seiner eigenen Welt. Dies merken auch Gitti und Chris. Man entzweit sich, Tag für Tag ein bisschen mehr. Die Erwartungshaltung gegenüber dem anderen Geschlecht ist sehr hoch und nicht erfüllbar.
Der Film ist so verdammt realistisch und sicher hat der eine oder andere schonmal in so einer Beziehung gelebt. Man kämpft sich so durch. Als auch noch ein anderes Paar ins Spiel kommt, scheint die Beziehung völlig ausser Kontrolle zu geraten. Es ist dieser Funke der überspringt, dieser kleine Funke „Wahrheit“. Humorvoll und grausam zugleich. Ich finde den Film absolut sehenswert und kann ihn beruhigt weiterempfehlen. Eine grossartige Birgit Minichmayr. Interessante geheimnisvolle Frau wie ich finde.
Check it out
Astrid
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There you go...jetzt komme ich endlich mal in den Genuss das Blank Magazine zu beschreiben. Jo Finke, ein alter Bekannter von mir (Ex-Lautsprecherverlag) hat mir das neue Zine wärmstens empfohlen. Jo (Chefredakteur / Berlin) hat hier mit vielen anderen interessanten Menschen ein cooles Magazine auf den Markt gebracht, mit vielen Informationen über Musik, Dates, Kultur, Literatur, Clubs und Co., auch mal was über Politik. Ich finde es gibt viel zu wenig Magazine, die mir einfach genau diese Infos vermitteln, der meiste Kram interessiert mich nicht, im Blank finde ich aber alles, was ich brauche. Über diese Ausgabe freue ich mich besonders, denn Max Herre ist zu bestaunen und zu lesen, was geht und was nicht. Seine 2 Soloplatte ist da und bestimmt eine coole Sache. Juliette Lewis, eh eine der Besten was Mucke und Film angeht. Kalle Sauerland ist auch in der neuen Ausgabe, interessanter Bericht über den Sohn des Sauerland-Stalls. Boxen begeistert Massen. Das einzige was mich ein bisschen stört, ist der Nilz Bockelberg. Mir gefallen weder seine Kolumnen noch bin ich überhaupt interessiert an dieser Person. Jan Off ist auch mit on Board, das wiederum erfreut mich sehr. Interessante Menschen, die das Blank mitgestalten, kreieren ein cooles Magazin, was man sich wirklich mal zulegen sollte.
Blank ist Mode, Kultur, Film, Konsum etc. man findet alles, was das Herz begehrt.
Kann ich euch empfehlen.
Astrid
Nächste Ausgabe - ab 23.10. am Kiosk go and get it...
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"Ich bin ein Freiburger", ja genau das bin auch ich. Heute werde ich euch von diesem Buch berichten, erschienen im Dezember beim Meisterdruckverlag (Reute). Freiburger sprechen über Freiburg. Ihre Liebe zu dieser Stadt, Freizeitmöglichkeiten, idyllische Ecken und vorallem berichtet jeder einzelne darüber was es genau ist, was einen in Freiburg hält, oder warum man immer wieder gerne hierher zurückkommt. Kai Hockenjos hat sich auf die Suche nach interessanten Menschen gemacht, Menschen die in dieser Stadt leben und lieben, emotionale Momente geniessen und sich hier einfach kreativ bewegen, oder sich einfach fallen lassen und relaxen. Freiburg ist liebens- und lebenswert, das ist ganz klar, auch ich habe mich in diese Stadt verliebt. Der Freiburger Journalist und Autor Kai Hockenjos hat recherchiert, hat sich einfach mit Menschen getroffen, unterhalten, Menschen die in Freiburg leben, einige die hier geboren sind und einige die aus familiären Gründen, oder aber auch aus beruflichen in diese Stadt kamen und eigentlich niemals mehr woanders leben möchten. Die Geschichten der Menschen in diesem Buch sind nicht als Dialog verfasst, sondern als ein verdichtetes Erzählstück. Jeder einzelne erzählt seine kleine Story über Freiburg, den Weg hierher gefunden zu haben, Möglichkeiten die diese Stadt bietet, Lebensfreude und auch Mut, beeindruckende Bauwerke, die Bächle und Gässle, die diese Stadt so reizend erscheinen lassen. Auch ich habe mich in diesem "Band I" mit eingebracht, ihr erfahrt meinen Weg hierher, meine kleine Geschichte, warum, wieso, weshalb, dann gibt es Tipps und Tricks rund um die Stadt, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Cafes und Clubs, Shopping-Infos more and more... Nicht nur Prominente sind hier vertreten, ebenso Bürger die ein ganz normales Leben hier leben, trotzdem einen interessanten Beruf haben, oder ein tolles Hobby. Ich finde dieses Buch ist einfach wahnsinnig gut gelungen, nein es hat nichts damit zu tun, dass ich hier auch erscheine, es hätte mich auch so fasziniert von Menschen aus meiner Stadt zu erfahren, was sie mögen, was sie kreiren, was sie hier beeinflusst, oder wie sie ihre Kreativität hier ausleben und was die Stadt ihnen dabei für Unterstützung gibt. In diesem ersten Band findet ihr über 50 Biografienmit spannenden Tipps und Anregungen. Unter anderem findet ihr Dr. Rolf Kleinen (plastischer Chirurg), die Sängerin Cecile Verny, Freiburgs Türsteherkönig Mohamed El Hadouchi, Maria-Chef Fred Killig, der Modedesigner Yunus Olpak oder die Airport-Betreiber Torsten Kukuk und Rüdiger Baumann. Aber auch Polizei-Chef Heiner Amann, Yvonne Faller von der Münsterbauhütte, ZMF-Erfinder Alexander Heisler. Im Ergebnis sind diese Geschichten eine Hommage an unsere Stadt. (Quelle:fudder.de) Erhältlich in allen Freiburger Buchhandlungen ( Preis 24.80 Euro, wovon 1.80 Euro je Buch als Spende an den Münsterbauverein gehen ). Ich liebe es...Vielen Dank lieber Kai das du mir die Möglichkeit gegeben hast, hier meine Geschichte kurz und bündig zu erzählen, ich hoffe das auch euch meine Geschichte gefällt. Eure Astra
Punktetechnisch natürlich 10, hättet ihr da was anderes von mir erwartet ;) ?!?!? Bei Interesse dürft ihr euch auch sehr gerne an mich wenden :)
Astra
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Johannes Finke Titel: Ego Themenpark - Erinnerungen und Absichten 1999-2004 Verlag: Lautsprecherverlag, Stuttgart-Lyrik und Shorties aus den Neunzigern
Der in Stuttgart lebende Autor Jo Finke, gleichzeitig auch Verleger hat ein neues Buch auf den Markt gebracht, war ich doch ohne Ende gespannt auf das neue Werk des Meisters der flinken Worte. Neugierig war ich, fand ich doch schon Sex mit Monika Kruse.... von '99 äußerst amüsant und lesenswert, ich war einfach total in Action und erregt endlich loszulegen mit dem studieren des Buches.
Jo Finke erlebt und beschreibt fast genau meinen Stil und es macht mir natürlich eine Menge Freude, keine Frage, Ego Themenpark liest sich so leicht und geschmeidig, ja genau der richtige Ausdruck „geschmeidig". Ich nehme mir die Erlaubnis frech zu sagen, Finke ist ein hemmungsloser, manchmal romantisch angehauchter Klampfenzocker, der es auch mal mag den ganzen Dreck in nette Worte zu fassen, überzeugend, überhaupt nicht abgedroschen, vor allem für Gleichgesinnte, erotisch & exotische Momente.
Finke beschreibt das wahre Leben, Gefühle die er krachen lässt, Emotionen, hochgekocht, heiß serviert, eine geballte Ladung Hardcore. Die einzelnen Kapitel ergeben einen Sinn, jeder nicht allzu normal lebend oder sterbende Mensch versteht die Storys, Gedanken, Momente in Erinnerung und für die Ewigkeit. Jo Finke bringt Licht in mein manchmal düsteres, verschwiegenes Leben, gleichzeitig setzt er mir ein Lächeln auf mein manchmal traurig-bös aufgesetztes Gesicht.
Er verführt mich gedanklich und treibt den Wahnsinn in mir aus, es kracht geradezu. Ego Themenpark ist ein interessantes Werk, Sehnsucht, Liebe, Leidenschaft, Drogen, Fragen worauf Antworten folgen, abgedroschen, dreckig, wow True Romance wird erwähnt, ein Juhu, Clarence und Alabama, mein absoluter Lieblingsfilm, Erinnerungen an vergangene Tage, Situationen im Leben die einen Menschen prägen, Lieblingsstädte oder Orte an denen man sich gerne oder weniger gerne aufgehalten hat.
Mucky Pup, Propaghandi, was für ein Genuss. Finke trifft genau all das, genauso erwarte ich die Kreativität mancher Künstler, all dies bringt er auf Papier. Ich ergötze mich an seiner Kunst, mein Leitspruch Kunst ist die Freiheit der Gedanken und genau das hast du getroffen J.F.
10 Points für die Vollendung. This is hot stuff.
ASTRA
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Sex mit Monika Kruse oder stell Dir vor es ist Pop und keiner geht hin |
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Johannes Finke Geschrieben von Astra
Verlag: Lautsprecherverlag, Stuttgart - Lyrik und Shorties aus den Neunzigern
Ist es doch eine Herausforderung für mich, endlich mal wieder eine Buchbesprechung, lang war es her und ich finde immer mehr Gefallen an den Büchern diverser Künstler, die einfach frei von der Leber schreiben, ihren Gefühlen freien Lauf lassen, eine Gradwanderung vielleicht sogar sich selbst zu finden, auszudrücken, zu entdecken...
Lautsprecherverlag ist neu für mich und somit auch spannend zugleich, eine neue Erfahrung, die wie ich weiss, mein Leben bereichern wird, entdeckte ich doch kürzlich beim Besuch einer Freundin hier in Freiburg noch verwaschen an einer Hauswand geschrieben „Lautsprecherverlag", reimte mir so 1 & 1 zusammen und dachte mir wieder, dies ist Schicksal und Fügung, eine Bestimmung, mich nun zu öffnen für neue Hemisphären, interessante Gespräche, die mir zuvor nicht bekannt waren.
Im Buch selbst entdecke ich das der Autor Johannes Finke zuvor auch einige Zeit in Freiburg verbracht hatte und auch hier schon den Lautsprecherverlag führte. Kurze Einführung über Johannes Finke: Geboren 1974 in Marbach am Neckar, Schrifsteller und Herausgeber verschiedener Anthologien zu neuer Literatur, Philosophiestudium und ich sehe, wow, Ex-Skater, Ex-Guitarplayer und Ex-Tennisass. Ich bin beeindruckt über die Kreativität der Menschen um mich herum, manchmal erschreckend, doch positiver Natur. Nun starte ich durch mit der eigentlichen Buchbesprechung, also „Watch Out":
Was für ein Irrgarten der Gefühle, ein Labyrinth, gigantische Shorties, dachte ich mir nach der ersten Lesung dieses Buches von Johannes Finke.Ich nahm mir die Freiheit das Buch gleich nochmal zu lesen, um es noch besser nachzuvollziehen was der Autor der Menschheit nahe legen möchte, oder was sein eigener Funfaktor bei der Schreiberei ist. Für mich ist es eigentlich eine einzige Fahrt mit einigen kleinen, kurzen Ausfahrten, um Stops einzulegen, um neuen Atem zu schöpfen und doch bleibt es für mich eine lange Geschichte aus dem Leben gegriffen, wie Finke es so überzeugend schafft, es alles leicht, locker und geschmeidig in Worte zu fassen.Herausragend, spannend, romantisch zugleich erfahren wir von Drogen, guter Musik (wow J.F. erwähnt die Manic Street Preachers, einfach göttlich), es geht ums Skaten, Berlin, Amsterdam und dem etwas ländlichen Freiburg."Wo man Drogen mit dem Fahrrad besorgt..."
Ich bin überzeugt worden von einer für mich kultigen Trash-Literatur, kurz und knapp gefasst, macht es mich an zu lesen wie Menschen abgehen können, ja ich fahr geradezu drauf ab, wortgewandt, nicht auf den Mund gefallen, frech übers Wixen, Schwänze, Tanztabletten und den nie zuvor vorhandenen Sex mit Monika Kruse zu träumen und zu schweben in Hemisphären einer neuen Generation, nannten sie es X oder Z, it doesnt matter, ich finds oberfett. Erwähnt Finke auch den Devil und genauso gegenteilich die schönen, allzu weißen, weichen Schneeflocken.
Es spiegelt sich die Seele des J.F. wieder und ich vergötter schon jetzt seine allzu weise Art, ich habe sehr viel Respekt vor solch „eigenartiger" Schreiberei und belohne dieses Buch mit einer „nur" positiven Kritik.Der Wahnsinn der uns alle immer wieder beflügelt und weiterkommen lässt, in jedem steckt ein kleines bisschen Wahnsinn.Klasse, wir wollen mehr... (Kunst ist die Freiheit der Gedanken)
Dank an J.F. für dein Vertrauen.
Astra
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